Hallo und herzlich willkommen auf den Seiten von Club Lounge Radio. Ich bin TeeJay, nicht zu verwechseln mit DJ, das bin ich eigentlich nicht. Nur im Augenblick kröne ich eine Liste von einem einzigen, der dieses Projekt betreut. Daher kann ich mich nicht aus der Affaire ziehen und gönne mir auch einen Eintrag.
Die Geschichte dieses Radios ist etwas länger und
begann schon sehr früh ( ist mir kaum möglich
das zeitlich   näher  fest  zu  machen  ) .  Mein
Cousin  war  es,  der  mir  damals in Bremen
ein    kleines    Experiment    zeigte :    Radio
Bremen sendete recht stark auf Mittelwelle,
ein   wirklich   starker   und   einflußreicher
Sender ,  damals .   Aus  einer  Telefonhörer-
muschel. einer Diode  und einem Kondensator
zauberte er das stromlose Radio. Das war für
mich damals was echt tolles, zumal immer eine
exakte  Erklärung  dazu  folgte,  wenn  er  mir  was
zeigte. Die Sache hat mich dann doch sehr interessiert
und  ich  dachte,  daß sicher mehr dahinter  steckt, hinter
den Schwingungen, Amplituden, Wellen, ... Tatsächlich ließe
sich das bis weit ins philosophische hineintransformieren. Tolle Lehre
und großartige Köpfe, die sich mit dieserlei Dingen befasst haben und befassen.
Es war zu der Zeit, als Bremen bereits Glasfaserleitungen gelegt bekommen hatte und schon rege Nutzung fand, das "Kabel". Mein Cousin baute einen "Oszillator" (Miniatursender / Schwingkreis), Teil eines jeden Gerätes, das Schwingungen erzeugen und / oder verarbeiten soll oder mit Zeitgeber- oder Zeitnehmerfunktion zu tun hat (Radio, Fernseher, die elektronische Orgel, der Computer, die Uhr an der Wand oder am Arm, im Handy, ...). zeigte mir anhand dessen, wie das mit Schwingkreisen funktionierte. Ich fand das toll. Es hat mich dann auch mein Leben lang beschäftigt und im späten Sommer 1998 hatte ich dann meine UKW-Stereo-Senderanlage fertiggestellt. Eine Antenne installiert und justiert und eine Testsendung habe ich dann auch gemacht. Das alles fand in ei9nem kleinen Örtchen im Südschwarzwald statt, er heißt Sankt Blasien und entstand um einen großen Dom (3. größte Kuppelkirche Europas) herum, heute ist dort ein privates Gymnasium integriert, das Kolleg mit um die 1000 Schülern. Dort hörte man meine Testsendung und überzeugte mich anschliessend, dass es unbedingt von Nöten sei wieter zu senden. Innerhalb von zwei Tagen Stand mein Büro gefüllt mit CD-Spielern, Kassenttendecks, Mischpult, Mikrofone, Plattenspieler... Alles von Sankt Blasier Mitbewohner herangebracht, um den Sendebetrieb laufen zu lassen. Da hatte ich kaum noch die Wahl, als dann Donovan, ein junger DJ, der auch in der "Roten Fabrik" in Zürich auflegte mit seinem Venyl (ganze Plattensets, lauter bunte, z.T. durchsichtige Schallplatten, wie ich sie vorher noch nie gesehen hatte) zu mir kam und fragte, ob er Musik machen dürfe. Ich hatte nicht vor, irgend eine eigene Sendung zu machen, aber es war ein solch reges Treiben bei mir im Haus - 5 Besucher im "Studio" war die Regel, von morgens um 10 bis abends um 12 Uhr - daß es weiter gehen sollte und mir imponierte der Elan der Leute. Deshalb beschloss ich alle Besucher des Studios, die Lust hatten Musik machen zu lassen. Und das kam richtig gut an. Wir konnten ja nicht die Hörer zählen, wie es im Web der Fall ist, aber aus der Schule bekamen die Macher dann sehr viele Rückmeldungen.
 

Lange Rede, kurzer Sinn: Meine Radio-Idee war geboren.

 


So ist das mit der Idee zum Radio und zum Musik machen bei mir gewesen. Wenn es ein paar Leute gibt, denen es ebenso Spaß macht, und würde mich über Interesse (auch natürlich aktives) sehr freuen.

 


TeeJay

 

 


==>> Ich danke allen Einwohnern St. Blasiens, den damals beteiligten Beamten der Polizeiwache St. Blasien, den "Kollegianern" und meinen Freunden, daß ihr mir das passiv oder aktiv ermöglicht habt. Und noch ein spezieller Dank auch an den Regierungsrat Reuters, der mir damals die guten Tips und Ratschläge gab und die Idee ganz großartig fand, mich gern unterstützt hätte bei der Legalisierung des Projektes. Nun steht die Senderanlage und ein Teil des Studios im technischen Museum in München.

Besonderer Dank geht dabei an Falk Zimmerhackel, Susi Rohr, meine Nachbarn und meinen Vermieter zu dieser Zeit Eugen Zaruba, die ich oft vermisse und die mir damals sehr geholfen haben meine Idee zu verwirklichen.

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